Die US-Regierung ist besorgt über die von Wikileaks angekündigte Veröffentlichung von Geheimdokumenten aus dem Außenministerium. In den meisten Meldungen wird das Pentagon wie folgt zitiert:
Das Pentagon habe den US-Kongress in einer E-Mail davor gewarnt, dass die Papiere «eine enorme Spannbreite an sehr sensiblen außenpolitischen Themen» berühren, berichteten US-Medien am Mittwoch. Demnach könnten bereits am 26. November Hunderttausende interne Papiere aus dem State Department ans Tageslicht kommen.
(…)
Nach einem Bericht des «Wall Street Journal» könnten Teile aus dem Schriftverkehr über Häftlinge im Gefangenenlager Guantánamo Bay auf Kuba zugänglich gemacht werden. (Quelle)
Oh, und gleich noch eine Warnung an die kooperierenden Nachrichtenmagazine:
Den Pentagon-Erkenntnissen zufolge koordinieren das deutsche
Nachrichtenmagazin «Der Spiegel», die «New York Times» und der britische
«Guardian» derzeit eine gemeinsame Veröffentlichung von Berichten über
die Dokumente. Diese Medien hatten bereits im Juli kooperiert, als
Wikileaks 75 000 Geheimpapiere über den Krieg in Afghanistan zugänglich
gemacht hatte.
Interessant! Vielleicht ein Wink an Siegfried Kauder, der ja schon einmal ganz unverhohlen die Einschränkung der Pressefreiheit gefordert hat?

